"Das lohnt doch den Aufwand nicht, wegen eines zerkratzten Autos und zerstörter Aufkleber eine Anzeige zu machen", so gab man bei der hiesigen Polizei zu verstehen, und man hegte Zweifel daran, dass das ganze etwas mit Antisemitimus zu tun haben könnte. Doch die Beschädigung macht unseres Erachtens sehr wohl deutlich, worum es dem bzw. den Verursachern ging. 1) Eine Initiative PRO Israel, das darf nicht sein. 2) Es darf nicht "never again" heißen. Das "never" muss weg. Das was der Judenhaß schon einmal in unserem Land vollbracht hat, das soll wieder geschehen. 3) Und weil das wieder geschehen soll, deshalb muss auch Israel gestrichen werden, denn a) ist Israel der staatgewordene Jude, und b) ist Israel der Garant dafür, dass sich ein Holocaust niemals wiederholen wird.
Die Frage bleibt, ob diese "Sachbeschädigung" irgenwo einmal in einer Statistik antisemitischer Straftaten gelistet wird.
FREIE-RADIOS - Vom Auserwählten zum Gewählten? Interview mit Stephan Grigat zu den Präsidentschaftswahlen und der aktuellen Situation im Iran [audiostream] In der Sphäre der Religion gibt es Auserwählte, in der Spähre der parlamentarischen Demokratie gibt es Gewählte. Wenn beides zusammenkommt, dann weiss man gar nicht mehr, woran man ist. So geschehen bei der jüngsten Präsidentenwahl im Iran, wo der Auserwählte Ahmadinedschad kurzerhand auch zum gewählten Präsidenten erklärt wurde. Doch die Menschen im Iran wehren sich dagegen und gehen zu Hunderttausenden auf die Strasse. Über die aktuelle Situation im Iran und mögliche Perspektiven sprach Radio F.R.E.I. mit Stephan Grigat in Wien.
Freudig überrascht war eine Delagation um Landrat Ran Idan aus dem israelischen Partnerkreis Emek Hefer, als sie am Samstag bei einem Einkaufsbummel aus der Siegener Bahnhofstraße unerwartet israelische Musik hörten. Dort feierte man den dritten Siegener Israeltag. An zahlreichen Infoständen nutzten Besucher und Passanten die Gelegenheit, um sich über Israel zu informieren. Fotostände präsentierten die Vielseitigkeit des nahöstlichen Landes und dortigen Lebens. Für das leibliche Wohl sorgten landesspezifische Köstlichkeiten. So kam es zu einem regen freundschaftlichen Austausch zwischen den Veranstaltern, der Siegener Pro-Israel-Initiative "Neveragain" und den Gästen aus Israel, die sich bis zum Sonntag zu einem offiziellen Besuch in ihrem Partnerkreis Siegen-Wittgenstein aufhielten.( Foto 1: Landrat Ran Idan im Gespräch mit Simone Reimann von der Pro-Israel-Initiative "NEVERAGAIN"; Foto 2: Gruppenfoto mit einigen Teilnehmern der israelischen Delegation und den Veranstaltern des Israeltages )
- Wir begrüßen den deutschen Boykott der rassistischen und antisemitischen Durban-II-Konferenz der Vereinten Nationen!
Der Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus, dem 20 Mitgliedsverbände und Organisationsvertreter angehören, begrüßt die deutsche Entscheidung, die rassistische und antisemitische Durban-II-Konferenz der Vereinten Nationen zu boykottieren. Die Bundesregierung hat zu Recht auf die unannehmbare Aussonderung und Delegitimierung Israels und auf andere gegen die Menschenrechte gerichtete Passagen in dem Entwurf für eine Durban-II-Abschlusserklärung hingewiesen und damit ihre Entscheidung begründet, an der UN-Antirassissmuskonferenz nicht teilzunehmen. Wir hoffen, dass nach Kanada, Israel, den USA, Italien, Australien, den Niederlanden und Deutschland auch andere Staaten Durban II boykottieren werden.
Der Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus hatte zusammen mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland bereits am 2. September 2008 in einem Schreiben an den deutschen Außenminister und zuletzt am 16. März 2009 gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und dem Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und an Außenminister Frank-Walter Steinmeier den Boykott von Durban II gefordert.
Der Präsident der Islamischen Republik Iran, Mahmud Ahmadinedschad, der den Holocaust leugnet, unter Verstoß gegen das Völkerrecht die Vernichtung Israels fordert, dafür die atomare Aufrüstung Irans voranbringt und für eine Politik der Frauenunterdrückung sowie der Verfolgung der Baha'i verantwortlich ist, wird an dem Durban-II-Propagandaspektakel teilnehmen. Dies zeigt, dass die Genfer UN-Konferenz selbst eine rassistische und antisemitische Veranstaltung ist. Wir fordern alle in der Antisemitismus- und Rassismusbekämpfung engagierten zivilgesellschaftlichen Organisationen und die demokratischen Staaten auf, den Kampf für die Menschenrechte und die Demokratie weiterzuführen und sich dabei denjenigen offen und deutlich entgegen zu stellen, die auch in den Vereinten Nationen unter falscher Flagge rassistische und antidemokratische Positionen vertreten.
Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus
Der Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus ist am 18. Juni 2007 von Organisationen, Einrichtungen und Personen gegründet worden, die sich in der Antisemitismusbekämpfung engagieren. Ihm gehören Christen, Juden und Muslime sowie Menschen mit einer anderen Glaubens- oder ohne eine entsprechende Orientierung an. Der Koordinierungsrat wendet sich gegen alle Formen von Antisemitismus, auch gegen den neuen, israelfeindlichen Antisemitismus. Von Anfang an hat er einen regelmäßigen Bericht der Bundesregierung mit einer entsprechenden Antisemitismusbeschreibung und zur Antisemitismusbekämpfung gefordert. Der Beschluss des Bundestags vom 4. November 2008 entspricht dieser Forderung.
Jedes Jahr lädt der Koordinierungsrat zu einer öffentlichen Konferenz deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus ein. Schwerpunktthemen waren auf der letzten Konferenz vom 24. November 2008 mit über 120 Teilnehmern u. a. die Anti-Durban-II-Kampagne und die Aktionen gegen die atomare Aufrüstung der antisemitischen Islamischen Republik Iran. Zum Dachverband Koordinierungsrat zählen 20 Mitgliedsverbände und andere Mitglieder.
P.S Die Pro-Israel-Initiative "neveragain" ist Mitglied im Koordinierungsrat gegen Antisemitismus
IKG - Der 'Antirassismus' von Holocaust-Leugnern- Gastkommentar von Stephan Grigat-Gastkommentar, redaktionell leicht gekürzt erschienen in der Wiener Zeitung am 21. April 2009 Diese Woche findet in Genf die UN-Antirassismuskonferenz statt, die Nachfolgekonferenz jener Veranstaltung, bei der 2001 im südafrikanischen Durban Israel als einziges Land der Welt wegen "staatlichem Rassismus" an den Pranger gestellt wurde und während deren NGO-Forum es tätliche Angriffe auf jüdische Konferenzteilnehmer gab. Diesmal ist kaum Anderes, eher Schlimmeres zu erwarten. Solche UN-Konferenzen werden von Regimes wie dem iranischen oder dem libyschen mit vorbereitet. Die Agenda solcher Veranstaltungen wird allein schon durch das Prinzip "ein Land - eine Stimme" von den Staaten der Organisation der islamischen Konferenz mit vorgegeben, in der nicht etwa auf Emanzipation zielende Initiativen aus islamischen Ländern zusammengeschlossen sind, sondern die Regierungen des Sudan, Saudi-Arabiens, Syriens, des Iran und 53 weiterer islamisch dominierter Staaten. Und das merkt man: Neben der Denunzierung des israelischen Selbstbehauptungswillens als "Rassismus" und der gleichzeitigen Ausblendung etwa des Massenmordes im Sudan oder der Verfolgung der Bahai im Iran betreiben die islamischen Länder Lobbying für eine Erklärung gegen die "Diffamierung von Religion", die Kritik am Islam und der Scharia verunmöglichen soll. Nicht Individuen, sondern der Islam als Religion soll zum Objekt des Menschenrechtsschutzes werden. Egal, wie letztlich die Kompromissformulierungen der Abschlussdeklaration lauten werden - diese Konferenz wird unter dem Deckmantel des "Antirassismus" die Delegitimierung jeglicher Kritik an der Scharia betreiben. Sie wird nicht den Emanzipationsbestrebungen der Menschen dienen, sondern die staatliche Unterdrückung solcher Bestrebungen legitimieren. Sie wird einen "Antirassismus" befördern, der jeglicher universalistisch orientierten Kritik Rassismus unterstellt und die Rechte des Individuums zugunsten von Kollektivrechten missachtet. Solch ein "Antirassismus" trägt zur Kritik des rassistischen Ausschlusses von Individuen von gesellschaftlicher Teilhabe gar nichts bei, bietet aber eine hervorragende Möglichkeit, den Israel-Hass in ein moralisch vermeintlich einwandfreies Gewand zu kleiden. Dass Irans Präsident auf solch einer Konferenz eine Bühne findet, ist also alles andere als überraschend. Länder wie Kanada, Australien, USA, Israel, Italien, Niederlande und im letzten Augenblick auch Deutschland entziehen diesem Spektakel durch ihre Nichtteilnahme die Legitimation - was die Deutschen allerdings kaum davon abhalten dürfte, mit dem iranischen Regime weiterhin Milliardengeschäfte abzuwickeln. Mit Österreich, wo solche Geschäfte heute in Planung sind, konnte sich ausgerechnet ein Nachfolgestaat des Nationalsozialismus nicht zu einem Boykott einer "Antirassismus"-Konferenz durchringen, auf der schon am ersten Tag einem Regime ein Podium geboten wurde, das Holocaust-Leugnung zu einer Komponente seiner Außenpolitik gemacht hat und maßgeblich an der Produktion und Verbreitung antisemitischer Propagandatexte wie der Protokolle der Weisen von Zion beteiligt ist.
"Für einen Regimewechsel in Gaza! Gegen jeden Antisemitismus! Solidarität mit Israel! Freiheit für Gilad Shalit!" Unter diesem Motto hatte das "Israelsolidarische Bündnis Marburg" zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz in Marburg für Samstag, den 24.01.2009 (15 Uhr) aufgerufen.
Als aus der Nachbarregion kommende Pro-Israel-Initiative schlossen wir uns diesem Aufruf und unterstützten die Kundgebung mit unserer Anwesenheit und einem Redebeitrag.
Israelsolidarische Grüße aus Siegen. Nicht erst seit der jüngsten militärischen Verteidigungsmaßnahme der israelischen Armeegegen die klerikal-faschistische Hamas mussten wir als eine lokal tätige ProIsrael Initiative in Siegen eine europa- und deutschlandweit in ihrer Massivität auffallenden Reaktivierung antisemitischen Ressentiment-Potentials immer mehr zur Kenntnis nehmen - Ressentiments, Feindbilder und Denkmuster, die sich gerade in denletzen Wochen- in all ihrer Hässlichkeit und Irrationalität auf deutschen Straßen ausgetobt haben.
Schon lange hat der antisemitische Reflex die kleinbürgerliche Stammtischidylle verlassen und ist sowohl inPolitik als auch auf intellektuellem Boden salonfähig geworden, indem er sich als Antizionismus oder besser als „legitime Kritik“ an Israel tarnt.
Nicht nur „naiv Friedensbewegte“, sondern auch Gruppierungen, die sich ansonsten mit vollem Recht und hohem Engagement gegen repressive Strukturen in unserer Gesellschaft wenden bzw. sich einer Bewusstwerdung dieser unterziehen, kauten in den letzten Wochen scheinbar völlig unkritisch palästinensische Propaganda nach. Sie demonstriertenund marschierten mit, alles zum vorgegebenen Takt einer Hamas-Rhetorik, die den Staat Israel dämonisiert und delegitimiert. Sie kamen und kommen zusammen in unseren Städten, zu Hunderten und zu Tausenden, darunter offene Hamas-Anhänger, Judenhasser von Rechts, linke Antisemiten, selbsternannte Nahostexperten, Pfarrer und Hochschulprofessoren, und sie zelebrieren unverhohlen (manche von ihnen auch unwissend), was der führende Islamismus-Experte Herbert L. Müller mit folgenden Wortencharakterisiert hat:
Zitat:
"Aus meiner Sicht handelt es sich bei etlichen dieser Demonstrationen, wie wir sie in den letzten Tagen und Wochen hatten, um antijüdische Aufmärsche, wie wir sie seit Jahrzehnten, letztendlich seit dem Gedenken an das Dritte Reich, nicht mehr hatten." (Zitat Ende)
Vieles spricht auch hier für die These des Publizisten Matthias Küntzel, dass es sich dabei im Grunde um einen ideologischen Reimport des einst durch dt. Faschismus in den Nahen Osten getragenen „eleminatorischen Antisemitismus“ handelt.
Dieser darf in Deutschland bekanntlich nicht öffentlich vertreten werden, aber er bekommt in diesen Tagen Unmengen an ideologischem „Support“, wenn man beispielsweise durch die zum Stereotyp gewordene Unterstellung von „Unverhältnismäßigkeit der Reaktion „faktisch Israel das Selbstverteidigungsrecht abspricht. Ideologischen Support liefern auch diejenigen, die unsäglich semantische Verklärungen betreiben, wie etwa der hier in Marburg an der Universität lehrende Prof. Udo Steinbach, der am 30. 12. 2008 imZDF Morgenmagazin meinte:
„Die Hamas ist eine kämpfende Gruppe, die sich in gewisser Weise zur Wehr setzt.“ (Zitat Ende)
Wie realitätsfern kann man als Professor sein!?
Praktischen „Support“ leisteten auch mancherorts polizeiliche Ordnungskräfte, die nicht im judenfeindlichen Skandieren der so aufgepeitschten Menge, sondern in von einem Fenster herabhängenden Israelfahnen in Duisburg, bzw. eine handvolle Israelfahnenträger in Mainz, scheinbar die Bedrohung der öffentlichen Ordnung erblickten. Deutsche Polizisten im Einsatz gegen Israelflaggen, und es bedurfte drei Tage, ein solches Verhalten nicht noch länger zu rechtfertigen. Drei Tage bis man einen Fehler eingestehen konnte. Drei Tage: Sozusagen der Skandal nach dem Skandal.
Auch die Friedensbewegung scheint plötzlich zu neuem Leben erwacht,just da es eine Gelegenheit gibt, Israel zu kritisieren Alles scheint sie zu animieren, was in ihre eingefahrenen Denkmuster der naiven anti-imperialistischen Weltsicht passt. Dass hingegen das Mullah-Regime im Iran eifrig an der Atombombe bastelt und in immer kürzeren Abständen offene Drohungen gegen Israel ausspricht, hat die Friedensbewegten bislang noch nicht auf die Straßen treiben können. Lautstark fordert man lieber „Freiheit für den Gaza-Streifen“ und ignoriert oder verkennt, dass es die Hamas mit ihrem religiösen totalitären Anspruch ist, die bislang jede Bemühung für ein Zustandekommen von individueller Freiheit und Selbstbestimmung nachhaltig sabotiert - von einem Frieden mit Israel ganz zu schweigen.
Viel wäre zu sagen über diesen Terror, der an der eigenen Bevölkerung im Gaza-Streifen verübt wird, über die Ausbildung bzw. der Aufhetzung der Jüngsten zu Kindersoldaten und der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu billigen Kanonenfutter. Immer wieder erwähnen muss man in diesem Zusammenhang den irrationalen Märtyrerkult.
Aber ich will in einem letzten Aspekt vom Terror gegen die Zivilbevölkerung in Israel reden, dem diese dort Jahrelang durch den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen ausgesetzt war.
Ich will reden vom Sapir College in Israel, das ich vor gut zwei Monaten noch besucht habe und das wie eine Baustelle aussah, weil man versuchte die Räume vor dem Kassam-Beschuss und den Grad-Raketen zu schützen.
Ich will reden von der Stadt S’derot, die ich angeschaut habe, und die durch achtjährigen Beschuss zu einem quasi großen Bunker geworden ist.
Ich will reden von den großen israelischen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen K’far Silver und Kedmar am Gazastreifen, Stätten von beispiellos vorbildlichensozialen Engagement.
Manche Leute hier empfanden es ja fast als „großes Unrecht“, dass in Israel „so wenig“ Menschen durch den Kassam-Beschuss zu Schaden gekommen sind.
Dazu sollte man wissen, dass der Staat Israel schon einen fast übermenschlichen Aufwand dahingehend betreibt, die eigene Zivilbevölkerung zu schützen. Während für die Hamas jeder Märtyrer ein Gewinn und vor allem ein Propagandamittel gegen Israel ist, pflegt man in Israel zu trauern. Auch das ist ein starker Grund dafür, dass es zu einer solidarischen Haltung gegenüber Israel politisch keine glaubwürdige Alternative gibt.
Zivilbevölkerung, in erster Linie, die eigene Zivilbevölkerung zu schützen, das beinhaltet sowohl eine fantastische Koordination zwischen dem Militär und der Zivilverwaltung und ständigen kostspieligen Ausbau von Bunker- und Schutzmaßnahmen, als auch psychologische Betreuung von betroffenen israelischen Kindern und Jugendlichen, sowie alten Menschen.
Es bedeutet aber auch notwendig, dass ein Staat sich zur Wehr setzt gegen jahrelangen Beschuss von Raketen, die mittlerweile schon eine Reichweite bis zu 40 km haben, und nunmehr große dicht bewohnte Städte wie Beer Sheva, Ashdod und Ashkelon in Israel erreichen können und erreicht haben. Mindestens ein High-Tech-Standort in Israel war gefährdet, auch mehrere Energieversorgungseinrichtungen (darunter mindestens eines mit atomarem Material). ISRAEL MUSSTE HANDELN.
Bei jedem anderen Land hätte man dafür auch Verständnis. Dass Israel aber, quasi als Jude unter den Staaten, nunmehr wehrhaft ist und sich auch tatsächlich wehrt, daran will sich eine Gesellschaft nicht recht gewöhnen, eine Gesellschaft die auf dem faulen Wurzelgrund von Hunderte von Jahren währenden kirchlichen und schließlich rassistischen Antisemitismus gebaut ist. U.A. führt dies im öffentlichen Prozess der Meinungsbildung zueiner manifesten Verschleierung des eigentlich Offensichtlichen. Doch diesem Mechanismus erteilen wir heute eine klare Absage:
UNSERE SOLIDARITÄT GILT GERADE JETZT DEM STAAT ISRAEL ALS DER EINZIGEN RECHTSTAATLICHEN DEMOKRATIE IM NAHEN OSTEN. WIR ERHEBEN UNSERE STIMMEN GEGEN EIN MÖRDERISCHES RELIGIÖSES SYSTEM DER HAMAS, EINER HAMAS, DIE GEGEN ISRAEL BOMBT, ABER GLEICHZEITIG ALLE FREIHEITSRECHTE TREFFEN WILL, DIE UNSERE ZIVILISATION MÜHSAM ERRUNGEN HAT. DEHALB: EIN KLARES NEIN zum ANITEMITISMUS NEIN zum TERROR DER HAMAS UND EIN KLARES BEKENNTNIS ZUM SELBSTVERTEIDIGUNGSR ECHT ISRAELS AM ISRAEL CHAI!
Das College war zwei Wochen lang geschlossen. Als die Operation in Gaza begann, hat das Militär die ganze Gegend zur militärischen Zone erklärt. Der Campus war völlig leer. Am Montag wurde der Betrieb wieder aufgenommen.
Was haben die Studenten gemacht, während das College geschlossen war? Saßen sie zuhause und warteten darauf, wieder an die Uni gehen zu können, oder sind sie aus Südisrael abgereist?
Ein Drittel unserer Studenten wohnt in der Umgebung des Colleges, ein weiteres Drittel wohnt in anderen südlichen Städten Israels. Sie alle leben innerhalb der Reichweite der Qassam- und Grad-Raketen, und die meisten sind einfach zuhause geblieben. Viele haben Kontakt untereinander gehalten, manche haben Computer aus der Uni mit nach Hause genommen und von dort aus weitergearbeitet. Einige Professoren haben Kurse in anderen Städten Israels abgehalten. Auch wir Professoren haben versucht, mit unseren Studenten Kontakt zu halten. weiter lesen:
Pressemeldung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft:
DIG – PRESSEMITTEILUNG - Den Anti-Israel-Demonstranten die Maske vom Gesicht ziehen: Frieden bedarf anderer Methoden! Zu den von palästinensischen bzw. moslemischen Organisationen veranstalteten Anti-Israel-Demonstrationen erklärt der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Dr. h.c. Johannes Gerster:
Seit über zwei Wochen berichten die Medien von sogenannten Friedensdemonstrationen in deutschen Städten, die das sofortige Ende der israelischen Militäreinsätze in Gaza fordern. Die meist palästinensischen bzw. moslemischen Veranstalter geben vor, für den Frieden zu demonstrieren. In Wahrheit predigen sie Hass und Gewalt, solidarisieren sich mit der Terrororganisation Hamas und fordern die Zerstörung Israels.
Wie friedfertig diese Demonstranten eingeschätzt werden, zeigt der Einbruch der Polizei in eine Privatwohnung in Duisburg, um eine Israelflagge aus einem Fenster zu entfernen. Die ach so friedfertigen Demonstranten sollten nicht provoziert werden. In Mainz wollten solche Demonstranten ein Kaufhaus stürmen, um die Träger einer Israel-Fahne anzugreifen. Aus weiteren Städten liegen vergleichbare Meldungen vor.
Wie sehr es diesen Demonstranten um Wahrheit und Gerechtigkeit geht, zeigen mitgeführte Transparente, die das Hakenkreuz mit dem Judenstern gleichsetzen oder Sprechchöre wie „Stoppt den Holocaust“. Die Juden haben zu keiner Zeit Deutschland angegriffen oder bedroht, die Hamas und andere Terrororganisationen, für die diese Demonstranten auf die Straße gehen, schießen seit 8 Jahren Raketen auf Israel und wollen dieses Land zerstören. Wo war eigentlich der Protest dieser „Friedensfreunde“ in den letzten Jahren gegen die Hamas-Raketen?
Diese Demonstranten schreien „Kindermörder Israel“ und „Nieder mit Israel“ oder „Zionisten sind Faschisten, töten Kinder und Zivilisten“ und haben überhaupt nichts dagegen, dass Kinder, Frauen, Zivilisten in Gaza als Schutzschilde des Terrors missbraucht, ja ihr Tod sogar bewusst gefördert, zumindest billigend in Kauf genommen wird, um dann Israel anklagen und gegen Israel mobilisieren zu können.
Nein! Die Hamas will keinen Frieden, sie will Israel zerstören, koste es, was es wolle und deren Freunde und Sympathisanten sind daher noch lange keine Friedensfreunde.
Frieden beginnt mit Toleranz, mit Leben und leben lassen, mit der Akzeptanz des Andersdenkenden, des Anderen.
Die Veranstalter der Anti-Israel-Demonstrationen sind eine Mischung aus Antisemiten, Israelhassern und sogenannten Gutmenschen, die nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dass die jüngste Eskalation allein die Hamas zu verantworten hat. Die antisemitischen Hassorgien der Hamas torpedieren und erschweren ein Ende der Gewalt und die so notwendige Rückkehr an den Verhandlungstisch. Eine Friedensarchitektur auf der Basis zweier Staaten nebeneinander kann aber nur so erreicht werden.
Hamas will keinen Frieden mit Israel, Ziel ist ein Staat Palästina anstelle von Israel. Israel soll ausgelöscht werden.
Unerträglich sind vermeintliche Friedensorgien, bei denen die Zerstörung des Staates Israel propagiert wird.
- in Hamburg um 18:00: eine Kundgebung auf dem Ida-Ehre-Platz (Mönckebergstraße) statt. Essen: Kundgebung: Wir stehen zu Israel – jetzt mehr denn je! - 17. Januar | 11 Uhr | Willy-Brandt-Platz
- in Duisburg: Ort: Dellplatz, Duisburg-Mitte. Beginn 13.00 Uhr.
- in Bern: Kundgebung für Israel, 17. Januar 2009, 13’00 Uhr auf dem Münsterplatz (beim Münster) Bern
- in Göttingen: Kundgebung am 17. 01., 12:00, Gänseliesel in Göttingen: Solidarität mit Israel! Kein Friede dem antisemitischen Vernichtungswillen!
- in Augsburg: pro-israelische Demonstration in Augsburg: 17. Januar 2009, ab 10.00 Uhr in der Annastraße (Fußgängerzone)
SONNTAG, 18. Januar:
- in Chemnitz: Israel-Solidaritätskundgebung in Chemnitz am 18. Januar 2009 um 14.00 Uhr auf dem Markplatz vor dem Rathaus
- In Freiburg: am 18.Januar um 15 Uhr am Platz der Alten Synagoge die Solidaritätsaktion „Israel ist nicht allein“.
- In Hannover: Mit einem Benefizkonzert und anschließender Kundgebung bringen die Israelfreunde Norddeutschland-Hannover am Sonntag in Hannover ihre Solidarität mit Israel zum Ausdruck. Die Veranstaltung findet im Großen Saal des Freizeitheims Lister Turm (Waldseestr. 100) statt und beginnt um 15.30 Uhr.
SAMSTAG, 24. Januar:
- In Bochum : 24.01.2009 || 14 Uhr || Massenberstraße (Hauptbahnhof) Infos und Aufruf
Aufgeladene Atmosphäre auch in Deutschland Nach Demonstrationen in mehreren Städten anlässlich der israelischen Militäraktion im Gazastreifen droht sich das Klima auch in Deutschland zu verschärfen.
Berlin - Die Jüdische Gemeinde in Berlin fürchtet eine Zunahme von Hasstiraden und offenen antisemitischen Ausfällen auf den Straßen der deutschen Hauptstadt.
Es ist kaum zu fassen: Da finden in Deutschland und Europa die wohl größten antisemitischen Aufmärsche seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs statt, aber wenn man den Medien Glauben schenken darf, handelt es sich bloß um „friedliche“ oder doch zumindest „überwiegend friedliche“ und jedenfalls legitime Proteste gegen den Krieg in Gaza. Rufen Demonstranten zu Tausenden „Kindermörder Israel!“ oder „Tod Israel!“, machen sie folgerichtig nur ihrer „Wut“ Luft, werfen sie dem „zionistischen Verbrecherregime“ auf Pappschildern vor, einen „Holocaust am palästinensischen Volk“ zu verüben, verleihen sie damit lediglich ihrer „Empörung“ Ausdruck. Hier und da wird zwar mal eine israelische Fahne verbrannt oder „Juden raus!“ respektive „Scheiß-Judenschweine!“ gerufen, na gut, aber das sind dann halt Überreaktionen, die man irgendwo ja auch verstehen kann. Wie formulierte es die Nachrichtenagentur AP so unübertroffen in einer Meldung? „Der durch die israelische Offensive im Gazastreifen geschürte Hass droht sich in zunehmender antisemitischer Gewalt in Europa zu entladen.“ Sie sind es wie immer doch selbst schuld, die Juden. Warum lassen sie sich auch nicht einfach geräuschlos umbringen, statt sich gegen den Terror zu wehren?
Wegen des Krieges in Gaza kommt es auch in der Schweiz vermehrt zu Drohungen gegen Juden und zu antisemitischen Sprayereien. «Israelkritik wird – wie schon häufig in der Vergangenheit – dazu missbraucht, antisemitischen Äusserungen freien Lauf zu lassen»: SIG-Präsident Herbert Winter.
«Israelkritik wird – wie schon häufig in der Vergangenheit – dazu missbraucht, antisemitischen Äusserungen freien Lauf zu lassen»: SIG-Präsident Herbert Winter.
Beim Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) und den jüdischen Gemeinden in den Schweizer Städten treffen derzeit vermehrt Mails und Briefe mit antisemitischem Inhalt ein. So wurde den Juden in einer anonymen Zuschrift vorgeworfen, sie hätten «nichts aus dem Holocaust gelernt». Oder ihnen wird massiv mit Vergeltung gedroht. weiter
Ausschreitungen bei Nahost-Demonstrationen in Norwegen
In Norwegen ist es bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen pro-israelischen und pro-palästinensischen Demonstranten zu den schwersten Ausschreitungen seit mehr als 20 Jahren gekommen... ... Die pro-palästinensischen Angreifer warfen mit Molotow-Cocktails, Steinen und Eiern. Zudem zündeten sie israelische Flaggen an und schossen Feuerwerksraketen in die Menge. Die Polizei setzte Tränengas ein.
Israel hat nicht nur das Recht sondern auch die Pflicht seine Bürger gegen den jetzt acht Jahre währenden Bombenbeschuss aus dem Gazastreifen zu verteidigen. Nicht länger nur die direkt am Gazastreifen liegenden israelischen Städte sind davon bedroht, sondern die terroristischen Organisationen im Gazastreifen, allem voran die Hamas, sind durch vom Iran kommende und nach Gaza eingeschmuggelte Raketen nunmehr in der Lage ca. eine Million!!!!! Israelis zu gefährden.
Für uns gilt:
-Diejenigen, die ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt einen „Waffenstillstand“ fordern, haben ein Glaubwürdigkeitsproblem. Was haben sie in den vergangenen Jahren getan, damit die gegen Israel gerichteten Waffen „stillstanden“?
-Auch diejenigen, die Israel zwar generell ein Selbstverteidigungsrecht zubilligen, aber immer dann sofort von „Unverhältnismäßigkeit“ reden, wenn Israel dieses nach langem Zögern endlich wahrnimmt, müssen sich die Frage gefallen lassen, wie „erfolgreich“ der Bombenterror gegen Israel denn erst noch werden muss, damit Israel ihrer Meinung nach gegen die ständig wachsende Bedrohung effektiv einschreiten darf. Während die israelischen Streitkräfte alles tun, um Zivilisten zu verschonen, richtet sich der Terror der Hamas gerade gegen Zivilisten in Israel. Auch die Gefährdung der “eigenen“ Zivilbevölkerung von Gaza wird dabei von der Hamas nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern sie missbraucht diese bewusst als Schutzschild und als Propaganda gegen Israel. DOCH ES MUSS KLAR GESAGT WERDEN: FÜR OPFER UNTER DER ZIVILBEVÖLKERUNG IST NICHT ISRAEL, SONDERN IST ALLEIN!! DIE HAMAS VERANTWORTLICH!
-Beschämend ist das Verhalten derjenigen, die in diesen Tagen auf deutschen Straßen mit antiisraelischen Parolen und teilweise gar eindeutig antisemitischer Hetze zum Ausdruck bringen, dass sie sich ideell mehr mit der Terrororganisation „Hamas“ als mit der einzigen rechtstaatlichen Demokratie im Nahen Osten, Israel, verbunden fühlen.
Wir stehen auch und erst recht zum jetzigen Zeitpunkt klar an der Seite Israels!
mit Entsetzen haben wir gestern die Nachricht empfangen, dass die Palästinensische Gemeinde Mannheim zu einer Solidaritätskundgebung am kommenden Freitag aufgerufen hat.
Wir als Junge Union Mannheim fühlen uns dem Israelischen Volk und deren Ansinnen tief verbunden. Daher glauben wir auch an die Rechtfertigung der militärischen Aktion Israels gegen die Hamas als einen reinen Selbstverteidigungsakt zum Schutze des israelischen Volkes.
Wir befürchten, dass es bei dieser Demonstration am kommenden Freitag zum Versuch der Tatsachenverdrehung über diese Militäraktion und die Existenz des Staates Israel kommen könnte.
Wir als Junge Union Mannheim unterstützt durch die Jüdische Gemeinde Mannheim , die Deutsch Israelische Gesellschaft und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisieren eine Gegendemonstration
unter dem Motto
„Pro Israel – Stoppt die Hamas“
am kommenden Freitag, den 09.01.2009 um ca. 14.30 Uhr auf dem Rabbiner-Grünewald-Platz (Vorplatz der Jüdischen Gemeinde Mannheim , F 3, 68159 Mannheim )
Bitte, erschent zahlreich, da wir bei diesem Thema und diesem öffentlichen Auftritt Stärke zeigen müssen.
Also kommen Sie morgen bitte um 14.30 Uhr zahlreich zur Jüdischen Gemeinde Mannheim in F 3.
von 15.30 bis 16.30 Uhr in Stuttgart-Stadtmitte Büchsenstraße/Ecke Kronprinzenstraße
unter dem Motto "Wir verstehen Israel!"
Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs und dem Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V.
Berlin, 11. Januar 2009 "Solidarität mit Israel-Stoppt den Terror der Hamas“
um 14.00 Uhr, Breitscheidplatz an der Gedächtniskirche
Frankfurt, 11. Januar 2009 Solidaritätskundgebung für die Menschen in Israel
Treffpunkt um 11.00 Uhr voraussichtlich am Rebstockgelände , genauer Treffpunkt wird bei Anmeldung mitgeteilt, dann stummer Autocorso zur Alten Oper, wo um 12.00 Uhr Solidaritätskundgebung stattfindet.
Dies ist der Zeitpunkt, um den Menschen in Israel unsere uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung zu zeigen.
Demonstration gegen den Terrorismus der Hamas und für Israels Recht auf Selbstverteidigung
In der Hoffnung auf Frieden, hat Israel den Gaza-Streifen 2005 verlassen. Statt dies als Schritt für den Aufbau des lang ersehnten Staates Palästina zu nutzen, hat die vom Iran unterstützte Terrororganisation Hamas, deren erklärtes Ziel die Zerstörung Israels ist, den gesamten Gaza-Streifen in eine Abschussrampe für Angriffe gegen Israel verwandelt. Hieran konnte auch die am 19. Dezember von der Hamas für beendet erklärte Waffenruhe nichts ändern. Allein zwischen dem 4. November und dem 15. Dezember 2008 wurden 130 Raketen und 98 Mörsergranaten auf Menschen, ihre Wohnungen, ihre Schulen und ihre Kindergärten in Israel abgefeuert: 7 Jahre Angst kann keine Demokratie hinnehmen.
Am kommenden
Sonntag, 11. Januar 2009
werden wir uns um 11.00 Uhr voraussichtlich am Rebstockgelände treffen, (genauer Treffpunkt wird bei Anmeldung mitgeteilt)
um dann in einem stummen Autocorso
zur Alten Oper zu fahren. Dort findet um 12.00 Uhr eine Solidaritätskundgebung
für die Menschen in Israel statt.
Dr. Michel Friedman wird im Namen der Veranstalter, ein Grußwort an die Anwesenden richten. Neben einer Schweigeminute für die Opfer dieses Konfliktes, sowohl auf israelischer Seite, als auch unter der palästinensischen Zivilbevölkerung, die von den Terroristen der Hamas als menschliche Schutzschilde mißbraucht werden, ist ein Gebet für die Soldaten vorgesehen. Die Veranstaltung endet mir dem gemeinsamen Singen der Israelischen Nationalhymne, „Hatikva“.
Teilnehmer des Autocorsos werden gebeten, sich per Email unter post@honestly-concerned.org, oder telefonisch unter 069/975856-14 anzumelden!!!
Parallel zu der Veranstaltung in Frankfurt finden auch Solidaritätskundgebungen in Berlin und München statt.
Veranstalter und Unterstützer sind u.a.: DIG Frankfurt, Honestly Concerned e.V., „I LIKE ISRAEL“ (ILI) e.V., B'nai B'rith Schönstadt Loge, JJSH, WIZO Deutschland e.V. Koordinierungsrat deutscher Nichtregierungsorganisationen gegen Antisemitismus, Jerusalem Zentrum, ICEJ-Deutscher Zweig e.V., Prozionistische Linke, Zionistische Organisation Deutschland.