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Mittwoch, 6. Dezember 2017

Jerusalem ist Israels Hauptstadt: der amerikanische Präsident punktet mit einer Selbstverständlichkeit!

Jeder souveräne Staat bestimmt selbst, welches seine Hauptstadt ist. Dies anzuerkennen, und nicht darauf zu beharren, dass etwa Bonn nach wie vor die deutsche Bundeshauptstadt ist, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Man müsste im Grunde Herrn Trump dafür nicht loben, ginge es nicht um den jüdischen Staat und wären die Positionen der EU und auch der von Deutschland nicht so total daneben.
Man dürfe Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels anerkennen und auch nicht die diplomatischen Vertretungen dorthin verlegen, weil das den endgültigen Status vorwegnähme, der erst das Ergebnis von erfolgreichen und zum Abschluss gebrachten Friedensverhandlungen ist.
Doch genau dadurch, dass man sich dermaßen positioniert, tut man genau das gleiche.
Herr Trump ist ein Held, und das liegt nicht an Qualitäten, die er besäße, sondern daran, dass die völlig verkorkste Haltung von u. a. der EU und Deutschland für einen scharfen Kontrast sorgen und den amerikanischen Präsidenten in ein positives Licht rücken. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet diejenigen, die ihn so scharf kritisieren, jetzt Werbung für diesen Mann machen?

Donnerstag, 19. Mai 2016

Anfrage von "Neues Deutschland"

Sehr geehrter Herr Maier,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ihre Fragen bzw. deren Beantwortung sind zu komplex, um hier mit einem schlagfertigen Dreizeiler ein belastbares Statement machen zu können.
Grundsätzlich halten wir es  wenig sinnig, im politischen Diskurs ganzen Gruppierungen einfach ein „Etikett“ zu verpassen. Selbst wenn Menschen oder Gruppierungen eindeutig an antisemitische Ressentiments anknüpfen  oder diese befeuern (was häufiger vorkommt, als man denkt), hat man es nicht gleich mit   „Antisemiten“ oder „antisemitischen Gruppen“ zu tun.
Bei BDS handelt es sich um eine Bewegung weltweit, der die Abgrenzung zu gewalttätigen Aktionen (
wie etwa gegen Soda-Stream in England) gelinde gesagt „nicht immer gelang“. Damit bin ich schon gleich bei der Beantwortung der
Frage zwei:
Wir finden es in jedem Falle besser, in Diskussionsrunden kontrovers, hitzig und engagiert zu streiten als Gewalt gegen Personen und Sachen auszuüben. Wir sind aber realistisch und erwarten durch solche Diskussionsrunden keine Annäherung in der Sache. Zudem bleibt es für uns  zweifelhaft, ob das „Diskussionsangebot“ von BDS Berlin tatsächlich ein Zugehen auf deren Kritiker bedeutet.
Zur Frage eins:

Wir sind uns nicht sicher, ob Sie von uns speziell ein Statement zu BDS „Berlin“ (wie in Ihrem ersten Satz) oder zu BDS (im allgemeinen Sinn, wie in Frage eins) haben wollen.
Zunächst einmal halten wir es mit einem der prominentesten Kritiker Israels und deren „Besatzungspolitik“, Noam Chomsky, der schlichtweg diagnostiziert/prognostiziert, dass BDS nicht
erfolgversprechend  ist. Wir würden noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass die BDS-Bewegung der palästinensischen Zivilbevölkerung schadet und sogar ein weiteres Hindernis für das Zustandekommen einer Zweistaatenlösung ist.
Auf den Webseiten von
BDS Berlin fällt dann auf, dass dem jüdischen Staat plakativ Kolonisation und Apartheid unterstellt werden. Selbst in der Einladung zur Diskussionsrunde, verdeutlicht BDS Berlin noch mal, dass man den jüdischen Staat an den Pranger („anprangern“)  stellen will. Des Weiteren behauptet man,  im Namen der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ zu agieren.
Wir halten weder den Vorwurf der Kolonisation, noch der Apartheid für begründet, und wir würden der BDS schlichtweg absprechen, im Namen der palästinensischen Zivilgesellschaft zu handeln.
Durch die Verwendung von „Kolonisation“ und  „Apartheid“  und dem  Vergleich mit Südafrika, verbunden mit einer latent bis offenen monokausalen Erklärungsweise des „Nahostkonflikts“, wird aus unserer Sicht der jüdische Staat (im Ergebnis) dämonisiert.
BDS Berlin sieht die BDS-Bewegung als  selbstverständlichen Bestandteil „emanzipatorischer Bewegungen“. Gleichzeitig wird der einzige Staat im Nahen Osten, der für emanzipatorische Werte (wie z.B.  sexuelle Selbstbestimmung) steht, an den Pranger gestellt. Eine emanzipatorische Bewegung müsste einen Staat, der emanzipatorische Werte gewährleistet, indes mehr loben als anprangern. In der Fixierung auf  ein Negativbild von Israel  kommt es zu einer Unverhältnismäßigkeit.
Sowohl Dämonisierung als auch Unverhältnismäßigkeit sind aber in Hinblick auf den jüdischen Staat wiederum Indikatoren für zugrundeliegende „antisemitische Denkmuster“.
Um allerdings eine ganze Bewegung international oder (auf Berlin bezogen) lokal als „antisemitisch“ bezeichnen zu können, dazu müssten wir uns einen Überblick über alle Publikationen und Äußerungen verschaffen und diese auswerten.
Im Moment könnten wir jedoch soweit gehen zu sagen, dass das Auftreten von BDS  zum Teil (und sei es nur nach  einem  oberflächlichen Blick in den Internetauftritt von BDS Berlin) durchaus die auch in der deutschen Bevölkerung vorhandenen antisemitischen Ressentiments bestärkt.
Dies allein wäre für uns ein Grund, mit BDS-nahen Gruppierungen KEINE  Allianzen zu bilden. Dazu ist es unserer Ansicht nach gar nicht nötig, die Bewegung pauschal als „antisemitisch“ zu bezeichnen.
Auf der anderen Seite würden wir durchaus mit BDS-Vertretern – anders als bei  ausgesprochenen Antisemiten (Holocaustleugnern, Verschwörungstheoretikern)- in einen Diskurs treten.

Soviel auf die Schnelle und in einer Kürze, die – ich muss das noch mal betonen- der Komplexität der BDS-Bewegung gesamt-  sicher nicht gerecht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
PRO-ISRAEL-INITIATIVE „NEVERAGAIN“
...

Von: Tobias Maier
Gesendet: Mittwoch, 18. Mai 2016 08:14An: neveragain06@hotmail.deBetreff: Statement zu BDS Berlin


Hallo Never Again, 
habt ihr Interesse euch im nd zu BDS Berlin zu äußern? 
Nach den Handgreiflichkeiten am Nakba-Tag und dem Austritt der ökologischen Linken aus dem “Revolutionären 1.Mai Bündnis” hat BDS Berlin für kommenden Sonntag eine offene Diskussionsrunde mit kritischen TeilnehmerInnen angekündigt.  
Von euch würde ich gern folgendes wissen: 
1) Wie verortet ihr den BDS politisch? Handelt es sich um eine antisemitische Bewegung und wenn ja: Warum?  
2) Haltet ihr es für sinnvoll in der aktuellen Situation eine solche Diskussionsrunde zu veranstalten? 
Freundlichen Gruß, 
Tobias Maier
neues deutschland

Freitag, 13. November 2015

November 2015 - Israel und Deutschland

Während  in Jerusalem,  der Hauptstadt des jüdischen Staates, junge Palästinenser dadurch zu "Helden ihres Volkes" werden, dass sie dort und an anderen Orten Israels via Messerattacken, sprich des Abschlachtens von Juden,  der jahrzehntelangen Hetze seitens der Palästinensischen Autonomiebehörde Taten folgen lassen, hat die EU nichts Besseres zu tun, als gerade jetzt eine Richtlinie von 2010 umzusetzen und Produkte aus Israel zu "labeln", die sie als nicht zum jüdischen Staat gehörig definiert.

So führt die EU eine Kennzeichnungspflicht allein für den jüdischen Staat Israel ein und lässt alle diejenigen Länder, die auch offene Grenzfragen haben, weiterhin unbehelligt.

Dadurch legt die EU einen anderen Maßstab für Israel an. Diesen doppelten Standard kann man nur (nach einer gängigen
europäischen Arbeitsdefinition zum Antisemitismus)  als antisemitisch motiviert werten.

Zwar betonen die Verteidiger dieser antiisraelischen Maßnahme, dass es sich dabei ja nicht um eine Boykott-Aktion handle, sondern man dem Verbraucher nur eine informierte Kaufentscheidung ermöglichen wolle. Doch ist die Maßnahme in ihrer Einseitigkeit Bestandteil des 
"lawfare" gegen den jüdischen Staat, die eben doch unweigerlich Assoziationen an "Kauft nicht bei Juden" erweckt.
Die Maßnahme ist nicht nur einseitig sondern auch insofern unverhältnismäßig, dass man dem EU-Bürger zwar zu wissen ermöglichen will, ob das Stück Obst im Regal in der Sharon-Ebene oder 20 km weiter östlich abgepflückt worden ist, während die deutsche Bundesregierung  erklärt, dass man scheinbar nichts machen könne, wenn Zehntausende von Flüchtlinge sich in Deutschland aufhalten, ohne dass diese registriert seien oder man deren Identität kenne.

Es sprechen einige gute Gründe dafür, dass Abbas in seiner letzten Rede vor der UN, als er das Oslo-Abkommen "aufgekündigt" hat, diese perfide Messerintifada mit initiierte.
Während man also  durch "Kennzeichnungspflichten" den jüdischen Staat in der Weltgemeinschaft  immer weiter ausgrenzt, ist keine Maßnahme gegen die Palästinensische Autonomiebehörde seitens der EU bekannt geworden. Das heißt, dass weiter  EU-Gelder an diese korrupte PA-Behörde fließen werden, die schon oftmals für die Finanzierung des Terrors gegen Juden verwendet worden sind.
Wir fordern die Bundesregierung auf,  mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese israelfeindlichen Maßnahmen der EU vorzugehen und keine Diskriminierungsaktion gegen den jüdischen Staat  zu unterstützen.

AKTUELL: Mit dem heutigen Attentat auf  israelische Insassen eines Autos in der Nähe von Hebron steigt die Zahl der Opfer, die seit dem jüdischesn Neujahrsfest im September durch feige Terrorattacken ihr Leben verloren auf 15, während im gleichen Zeitraum hunderte von Israelis verwundet wurden.   

Dienstag, 14. Juli 2015

IRAN - Sanktionsaufhebung bringt Milliarden für islamistischen Terror

folgender Presseerklärung von STOPTHEBOMB schließen wir uns im vollen Umfang an:
STOPTHEBOMB - 
Atom-Deal: Der Weg zur iranischen Bombe - STOP THE BOMB kritisiert Abkommen mit Teheran - Sanktionsaufhebung bringt Milliarden für islamistischen Terror

Das Bündnis STOP THE BOMB wendet sich in scharfen Worten gegen das soeben verlautbarte Abkommen der UN-Sicherheitsratsmitglieder und Deutschlands mit dem iranischen Regime. Der Europa-Sprecher von STOP THE BOMB, Michael Spaney: „Nach allem, was bisher bekannt ist, lässt dieses Abkommen nahezu die komplette Infrastruktur des Atom-und Raketenprogramms intakt. Es verhindert nicht die iranische Bombe, sondern schreibt ihre Voraussetzungen fest. Ein nukleares Wettrüsten mit den arabischen Staaten hat bereits begonnen, und die aggressive regionale Expansion des iranische Regimes wurde in den Verhandlungen ebenso ignoriert wie die Vernichtungsdrohungen gegen Israel, die von Teheran noch während der Gespräche mehrfach wiederholt wurden."
Besonders dramatisch sieht STOP THE BOMB die geplanten Sanktionsaufhebungen. Der wissenschaftliche Direktor des Bündnisses, Stephan Grigat, erklärt: „Die Beteuerung, Sanktionen könnten bei Verletzungen eines Abkommens durch Teheran umgehend wieder in Kraft gesetzt werden, sind reine Augenauswischerei. Die Errichtung der ohnehin völlig unzureichenden Sanktionsarchitektur hat fast ein Jahrzehnt gedauert und musste gegen massive Widerstände durchgesetzt werden. Das iranische Regime weiß genau, dass ihre Wiedereinsetzung in kurzer Zeit unmöglich sein wird, sobald sie erst einmal zurückgenommen wurden. Milliarden werden als Ergebnis dieses Deals an das Antisemiten-Regime in Teheran fließen. Damit wird die Förderung des islamistischen Terrors von Gruppierungen wie der Hisbollah oder der Hamas neue Ausmaße annehmen. Der Terror gegen die iranische Bevölkerung wird nicht ab-, sondern zunehmen. Schon jetzt wurden unter dem vermeintlich ‚moderaten' Präsidenten Rohani deutlich mehr Menschen im Iran hingerichtet als unter seinem Vorgänger Ahmadinejad."

Freitag, 1. November 2013

Internationale Kritik an den Siedungsplänen Israels - Erklärung


Die internationale Gemeinschaft   verurteilt mal wieder die sogenannten "Siedlungspläne" Israels, als gäbe es momentan nichts Wichtigeres zu tun. Man könnte es ja  zur Abwechslung mal "verurteilen", dass der palästinensische Präsident Mahmud Abbas 21 von Israel freigelassene Mörder  gerade eben erst als Helden  gefeiert  hat ( Foto  hier ) und zugleich die Freilassung aller Terroristen zur Bedingung für den Frieden macht
Begleitet wird das alles von einer üblen Hetze gegen Juden in den Medien der sogenannten "Palästinensischen Autonomiegebiete", derart  dass Kindern dort suggeriert wird, dass
der Teufel und die Juden sich gegen den "Propheten" (Mohammed)  verbündet hätten 
Die "internationale Gemeinschaft" hätte auch genug Anlass den Dreck vor der eigenen Haustüre zu kehren und sich um wirkliche Probleme in der Welt zu kümmern, statt alle Übel der Welt darin  verdichtet zu sehen, dass in Jerusalem ein paar Wohnungen gebaut werden sollen.
Für uns ist es nicht hinnehmbar, dass in den oftmals von Judenfeindschaft durchzogenen Chor, jetzt auch noch - in einer Variation des Motivs "Israel ist der Jude unter den Staaten"- nach der Melodie "Häuslebauer in Ostjerusalem und der Westbank sind die 'Juden unter den Israelis' " gepfiffen wird.
Für uns als Israelfreunde ist es ein "NOGO", sich auf Kosten der "Siedler" vermeintlich für Israel zu engagieren.
Nicht zuletzt deshalb begrüßen wir/freuen wir uns  grundsätzlich über
JEDES Haus und
JEDE Wohnung,
die in Ostjerusalem  und in der Westbank gebaut werden.
Unabhängig davon, wozu sich der jüdische Staat in Rahmen einer zukünftigen Friedensregelung entschließt bzw. sich zu entschließen genötigt sieht, finden wir es nicht nur richtig und gut, dass Juden in der Westbank und in Ostjerusalem leben, wohnen und bauen, sondern es ist für uns als Freunde des jüdischen Staates ein Anlass zu großer Freude.
WIR SIND FÜR DIE "SIEDLUNGEN"!!!!

nützliche links:
Die Rechtmäßigkeit israelischer Siedlungen
Vortrag von Prof. Yehuda Z. Blum




 

Mittwoch, 14. August 2013

AUS LEIDER "IMMER WIEDER" AKTUELLEM ANLASS:

WIR SIND AUCH FÜR DIE "SIEDLUNGEN".
WIR STEHEN HINTER DEM RECHT ISRAELS,  IN DER HAUPTSTADT ISRAELS WOHNUNGEN UND HÄUSER ZU BAUEN.
WIR SIND  AUCH DAFÜR, DASS IN DER SOGENANNTEN "WESTBANK" JUDEN IN FRIEDEN UND SICHERHEIT LEBEN.
GERNE KAUFEN WIR AUCH PRODUKTE AUS SOG. "SIEDLUNGEN"
WIR SCHÄMEN UNS ALS EUROPÄER FÜR DIE EU, DIE DURCH DÜMMLICHE REGELUNGEN ISRAEL IN UNSEREN AUGEN LEDIGLICH DIFFAMIEREN WILL.

DESHALB:
SOLIDARITÄT MIT DEN MENSCHEN IN U.A.
MAALE ADUMIM, ARIEL UND EFRATA .
SOLIDARITÄT MIT ISRAEL
WE LIKE SETTLEMENTS
 

Samstag, 17. November 2012

Wir unterstützen folgende Erklärung: "Gemeinsam für Israel"

Gemeinsam für Israel
Wir, die Organisatoren des Deutschen Israelkongresses, ein Bündnis von annähernd 200 Israel-solidarischen Gruppierungen, Städten, Gemeinden, Städtepartnerschaften und Organisationen aus allen gesellschaftlichen Kreisen, zusammen mit den nachfolgen Organisationen verurteilen auf das Schärfste den durch nichts zu rechtfertigenden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen Israel, der Auslöser für die derzeitige Eskalation und für die von Israel auf den Weg gebrachten Verteidigungsmaßnahmen war, wie es auch die deutsche Bundeskanzlerin und der deutsche Außenminister deutlich zum Ausdruck gebracht haben.
Es gibt keine Rechtfertigung für die Gewalt, die Hamas und andere brutale Terrorfilialen des Iran in Gaza seit Monaten und Jahren gegen das israelische Volk ausüben. Der ständige Raketenhagel durch Terrorgruppen aus dem von der Hamas regierten Gazastreifen auf Israel muss endlich ein Ende haben!
Selbstverständlich hat Israel, wie jeder Staat der Welt, das Recht auf Selbstverteidigung. Wir unterstützen daher ausdrücklich Israels Recht, die eigenen Menschen vor den brutalen, menschenverachtenden, fortgesetzten Angriffen der Terroristen, die Frauen, Kinder und die gesamte Zivilbevölkerung Gazas als menschliche Schutzschilder für sich und ihre Waffenarsenale mißbrauchen, zu schützen.
Bisher wurde dieser tägliche Terror von der Weltöffentlichkeit, und von den Medien hierzulande ignoriert und stillschweigend hingenommen. Wie Reinhold Robbe, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, feststellte, dürfen Ursache und Wirkung dieser Eskalation nicht verkehrt werden. Auslöser der heutigen Situation waren die über 700 Raketen, die allein in 2012 auf Israel abgefeuert wurden und nicht die gezielten Verteidigungsmaßnahmen Israels. Wir wünschen uns daher mehr Verständnis für diese Situation und eine faire Berichterstattung in den Medien. Weder ist Israel der Aggressor, noch war es der Initiator der jüngsten Eskalation.
Wir unterstützen Herrn Robbe in seiner Forderung nach einem stärkeren Bekenntnis gegen Gewalt und Terrorismus von der deutschen und europäischen Politik, das sich auch in den Beziehungen zu den Palästinensern zeigen müsste. Sie scheuen sich nicht, EU-Hilfsgelder für die monatliche Zahlung von Gehältern an verurteilte palästinensische Terroristen zu mißbrauchen. Genauso unterstützen wir den Aufruf an die Parteiführung der SPD, die intensivierte Zusammenarbeit der SPD mit der Fatah auf Grundlage „gemeinsamer Werte" zu überdenken.
Wir hoffen, dass dieser Alptraum aus Gewalt und Terror bald ein Ende hat. Alle Menschen in der Region haben ein Recht auf ein Leben in Frieden, Freiheit und in Sicherheit.
Wir erklären unsere tiefe Verbundenheit und Solidarität mit Israel, der Heimstätte des jüdischen Volkes und einzigen rechtsstaatlichen Demokratie im Nahen Osten und rufen alle Unterstützer von Frieden und Demokratie dazu auf, in diesen Zeiten an Israels Seite zu stehen!
ERSTUNTERZEICHNER:
ILI – I Like Israel e.v.; Honestly Concerned e.V.; American Jewish Committee (Berlin Office); Sächsische Israelfreunde e.V.; Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB); Christen an der Seite Israels e.V.; Initiative 27. Januar e.V.; Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA); Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen; Jüdische Gemeinde Hannover; Union Progressiver Juden in Deutschland e.V.; Synagogengemeinde Bonn; Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein -K.d.ö.R.; SCHALOM Restaurant Chemnitz; SCHALOM e.V. Chemnitz; Moses Mendelsohn e.V. Chemnitz; Projekt Himmelszelt e.V.; DIG Freiburg; Jüdische Kultusgemeinde Karlsruhe; Freundeskreis Weinheim Ramat Gan; KIFA Kurdistan-Israel Friendship Association International e.V.; Büro für Menschenrechte und Minderheiten Angelegenheiten; Deutsch-Israelische-Gesellschaft AACHEN e.V.; Jüdische Gemeinde Pinneberg; Deutsch-Israelische Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam; DIG AG Cuxhaven; Chaverim - Freundschaft mit Israel e.V.; Schechinger-Tours; LJGH. e.V.; David Ben-Gurion Stiftung in Deutschland; Sharon Adler, Herausgeberin AVIVA-Berlin; Scholars for Peace in the Middle East (SPME) Deutschland; Israelladen En-Gedi; Israelfreunde Hof & Umgebung e.V.; Freundeskreis Beer Sheva e. V.; Pro-Israel Initiative „Never Again"; DIG AG Nürnberg-Mittelfranken; Deutsch-Israelischen Gesellschaft Augsburg-Schwaben; Jüdische Gemeinde Speyer e.V.; archEtrans e.V.; Bolheimer Arbeitskreis Israel; Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e.V.; DIG AG Dresden; Israelfreunde Norddeutschland mit den Arbeitskreisen AK Hamburg, AK Bremen, AK NRW-Bielefeld, AK NDS-Hannover; Heike Grunewald als Vorstandsmitglied der DIG Hamburg; AG "ehemalige jüdische Gemeinde Konstanz"; Jüdische Gemeinde Herford-Detmold; Jüdische Gemeinde Kiel e. V.; Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V.; Jüdische Liberale Gemeinde Emet weSchalom Nordhessen e.V.; Ariella Verlag; Elmar Werner, Deutsche & Israelische Projekte; DIG-AG Baden-Baden; Firma Bonissima Rosenheim; Rosenheimer Israelfreunde; ICEJ - Deutscher Zweig e. V.; The Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA); Verein für Gesellschaftskritik und Antisemitismusforschung e.V.; DIG Münster; Abba-Stiftung; Evangelische Vaterunsergemeinde; Jerusalem Zentrum; HERZEN FÜR ISAREL; Bremer Freunde Israels e.V.; Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V.; Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig; Kultur- und Begegnungszentrum "Ariowitsch-Haus" e.V.; Deutsche Aschkenas-Gesellschaft, Berlin; Prozionistische Linke Frankfurt; Bremer Freunde Israels e.V.; Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen e.V.; Hermann Kuhn als Vorsitzender der DIG Bremen; DIG Ulm/Neu-Ulm; HaOlam.de; Deutsch-Israelische Gesellschaft Braunschweig, Hamburg für Israel e.V.; Freundeskreis der Bezalel Academy of Arts and Design in Deutschland e.V..
Eine ständig aktualisierte und ergänzte Liste der unterstützenden Organisationen, finden Sie hier:http://honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=PR29912&Category=pr&Subcategory=16Eine gleichlautende öffentliche Petition kann hier eingesehen und unterzeichnet werden:http://honestlyconcerned.info/bin/display_petitions.cgi?ID=7

Mittwoch, 23. Mai 2012

KAUFT PRODUKTE "MADE IN ISRAEL"

Die katholische Friedensorganisation "Pax Christi" hat heute eine bundesweite Aktion gestartet, die darauf hinausläuft, Israel wirtschaftlich zu boykottieren.
Wir reagieren darauf mit dem Appell, Produkte "Made in Israel" zu kaufen. Der Appell stammt aus dem Jahr 2011, als schon einmal von "Bremer Bürgern" eine israelfeindliche Aktion  frei nach dem Motto "Kauft nicht bei Juden" gestartet wurde.

(Bild in Originalgröße gibts hier )
U. a. kann man div. israelische Produkte beim nächsten Siegener Israeltag 2013
erwerben, zu dem wir schon schon heute herzlich einladen
.besonders lesenswert dazu:
Boykottiert Pax Christi!


Mittwoch, 16. Mai 2012

Pro-Israel-Initiative "neveragain" will sich nicht einschüchtern lassen und plant u.a. schon den nächsten Israeltag

++++Pressemitteilung ++++
Siegen, 16. 05. 2012. Nach dem Angriff von Rechtsradikalen auf unsere Israelstände und Mitarbeiter in Siegens Fußgängerzone vom vergangenen Samstag werden wir uns nicht einschüchtern lassen und uns weiterhin und verstärkt für Israel einsetzen. Uns geht es darum den jüdischen Staat als Reiseland, als eine Hochburg von Innovation und  technischem Fortschritt und  als eine von kultureller Vielfältigkeit  geprägte Gesellschaft zu präsentieren.  Auch zukünftig werden widersprechen, wenn  die Wahrnehmung Israels sich  auf den "Nahostkonflikt" reduziert und durch oftmals einseitig formulierte Kritik am jüdischen Staat - wie  jüngst wieder durch ein Gedicht von Günter Grass geschehen -  sogar Stimmung gegen Israel gemacht wird.
Als "Pro-Israel-Initiative" widersprechen wir sowohl jeder einseitigen "Israelkritik", die darauf abzielt den jüdischen Staat zu delegitimieren, als auch allen weiteren Formen von Antisemitismus in unserer Gesellschaft.
Eine besondere Herausforderung besteht darin, rechter Gewalt entschlossen entgegenzutreten. Hierzu begrüßen wir die Erklärung des Landrates und der im Kreistag vertretenden Fraktionen,  dass ein  "Angriff auf Freunde Israels...immer auch eine Verletzung der Interessen der rund 286.000 friedliebenden Menschen in Siegen-Wittgenstein" ist.
Leider ist es traurige Realität, dass bis heute überall in Deutschland sowohl Synagogen und jüdische Kindergärten als auch Israelveranstaltungen einen erhöhten Sicherheitsaufwand erfordern. Die jüngsten Ereignisse machen deutlich, dass es auch in Siegen bei zukünftigen Israeltagen und ähnlichen Ereignissen  unabdingbar ist, dass ausreichender Polizeischutz gewährleistet ist. Wir begrüßen, dass Landrat Breuer als Leiter der Kreispolizeibehörde  mit seinem Statement " alle Sicherheitsbehörden seien nun gefordert." auch hier deutliche Worte gefunden hat, so dass wir fest davon ausgehen, dass sich ähnliche Attacken auf unsere Initiative gar nicht wiederholen können.  
Weiter erwarten wir klare Signale durch die Politik. Dazu haben wir uns an Landrat Paul Breuer mit der Bitte gewandt, die Schirmherrschaft für den Siegener Israeltag 2013 zu übernehmen. Mit dem gleichen Anliegen sind wir an den Bürgermeister der Stadt Siegen, Steffen Mues, herangetreten, der bereits durch seinen persönlichen Referenten verlauten ließ, diese gerne übernehmen zu wollen.
Bereits in den nächsten Tagen werden wir mit den Planungen des Siegener Israeltages für Mai nächsten Jahres beginnen.  Auch bundesweit werden wir in unseren Aktivitäten nicht nachlassen und u.a. Organisation des dritten deutschen Israelkongresses, der Anfang Juni nächsten Jahres in Frankfurt vom Münchener Verein  "I like Israel" durchgeführt wird, tatkräftig unterstützen. Ferner werden wir  als Pro-Israel-Initiative  wie schon  vergangenes Jahr in Dresden  so 2013  in Hamburg auch auf dem evangelischen Kirchentag mit einem Infostand  vertreten sein.